![]() |
|
|
|
seit Februar 1997 online ... |
Home / Die Ensheimer Geschichte im Überblick / Ensheim im 20. Jahrhundert / Ensheim während der Nazi-Diktatur (1935 - 1945) / Ensheim im Zweiten Weltkrieg /
Die 2. Ensheimer Evakuierung
Nach der Invasion der westlichen Alliierten unter General Eisenhower in Nordfrankreich am Tag X (6. Juni 1944) wurde auch unsere Heimat wieder allmählich zum potentiellen Kriegsgebiet, vor allem nachdem die deutsche Ardennenoffensive (ab dem 16.12.1944) aufgrund des erbitterten alliierten Widerstandes wirkungslos geblieben war. Schon Monate vorher, nämlich Ende August 1944, begann die zweite Evakuierung, nachdem die Westfront immer näher an die deutsch-französische Grenze herangerückt war.
Diesmal wurde die Evakuierung nicht wie 1939 vom Staat oder von Stellen der Partei organisiert, sondern es blieb jedem Bürger selbst überlassen, ob er Ensheim verläßt oder nicht. Meine Mutter und ihre Schwester Regina Dissel beispielsweise sind diesmal in den Raum Rothenburg ob der Tauber evakuiert worden. Dieses zweite unfreiwillige Verlassen der Heimat dauerte fast bis zum Kriegsende am 8. Mai 1945, für einige Rückkehrer sogar länger, weil nach Kriegsende kurzfristig die Rückkehrmöglichkeiten eingeschränkt wurden..
Hier geht's bei diesem Thema weiter:
Einleitung | Einberufung | 1. Evakuierung | Kriegsjahre in Ensheim | 2. Evakuierung | Zwangsarbeiter in Ensheim | Kriegsende in Ensheim
Quelle:
Lesen Sie auch:
Top | Inhaltsverzeichnis | Mindmap | Nächstes Kapitel: Ensheim und die "Franzosenzeit"
![]()
Letztes Update: 10.05.2005 © Paul Glass 1997 - 2001 ff