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Kriegsjahre in Ensheim (1940 - 44)


Nach dem Frankreich-Feldzug war die militärische Lage in unserer Heimat ruhig. Die evakuierte Ensheimer Bevölkerung kehrte wieder ins Dorf zurück und versuchte aus dem Kriegsalltag das Beste zu machen. Doch Hitlers Hunger nach Eroberung und Unterwerfung war noch lange nicht gestillt. Der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 sollte das Meisterstück des "besten Feldherrn aller Zeiten" (Hitlers Eigeneinschätzung) werden, war aber de facto der Anfang vom Ende der Naziherrschaft in Europa und Deutschland.

Wieder waren auch die Ensheimer betroffen: Fast jede Familie hatte Soldaten an den verschiedenen Fronten, viele kehrten nicht nach Ensheim zurück, sondern fanden ihre letzte Ruhe auf einem der später angelegten Soldatenfriedhöfe. 

Über das Leben im Krieg in Ensheim gibt es bislang wenig Zeitzeugenberichte. Mehrfach wurde Ensheim bombardiert, aber offenbar eher aus Versehen denn vorausgeplant. Meist hatten es die feindlichen Flugzeuge auf das nur 10 km entfernte Saarbrücken abgesehen.

Nach der Invasion der westlichen Alliierten  unter General Eisenhower in Nordfrankreich am Tag X (6. Juni 1944) wurde auch unsere Heimat wieder allmählich zum potentiellen Kriegsgebiet, vor allem nachdem die deutsche Ardennenoffensive (ab dem 16.12.1944) aufgrund des erbitterten alliierten Widerstandes wirkungslos geblieben war. 


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Letztes Update: 10.05.2005                       © Paul Glass 1997 - 2001 ff