5. Familien (2): Junck-Jung
Anmerkung: Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der von der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde herausgegebenen genealogischen Zeitschrift "Saarländische Familienkunde", Band V (1987), S. 435-444. Er wird im wesentlichen hier unverändert abgedruckt; aus Platzgründen habe ich viele Vor- und Ortsnamen abgekürzt. Etwaige Änderungen von mir sind rot dargestellt.
Die Ensheimer Familie JUNG - JUNCK
Von Edmund Dillschneider, Karlsruhe +
Der Ensheimer Familienname Jung wird im 18. Jahrhundert überwiegend Junck geschrieben. Im "Jahrgeding und Schöffenweißtum zu Einszheim de anno 1702 4. Oktob." (In: Michael Tritz, Geschichte der Abtei Wadgassen und zugleich eine Kultur- und Kriegsgeschichte der Saargegend, unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1901, Saarbrücken 1978, S. 238 ff)) werden die damaligen Einwohnerfamilien der Meyerei Ensheim genannt, nämlich die Orte Ensheim, Eschringen und Reichenbrunn. Der Name Jung/Junck wird dabei nicht genannt. Erst 1715 kommt der Name zum ersten Mal in Ensheim vor. Demnach ist zu schließen, daß die Familie zwischen 1702 und 1715 zugezogen ist.
Herkunftshinweise werden durch folgende Paten gegeben:
Ein Wadgasser Klostervogt namens Junck, der im Auftrage des Abtes die klösterlich-wadgassische Gassenmühle bei Ensheim - allerdings ohne daß ein Datum genannt wird - führte (H. und A. Wilhelm, Ortschronik Ensheim, Ensheim 1977, S. 88) hat wohl nichts mit der behandelten Familie zu tun.
Die angeführten Angaben und Daten wurden den im Stadtarchiv Saarbrücken aufbewahrten kath. Kirchenbüchern von Ensheim (Taufen 1712-1798, Heiraten und Todesfälle 1720-1798) entnommen.
I. Generation
1. JUNCK ?
* |
||||
S.v. |
||||
oo |
||||
NN |
||||
* |
||||
T.v. |
||||
Kinder: |
||||
a) Anton |
* |
(2) |
||
b) Theobald |
* |
(3) |
||
c) Christoph |
* |
(4) |
Zurück zum Anfang des Dokuments
Zum nächsten Kapitel: "Berichte über Ensheimer Bürger"
© Paul Glass 1997 - 2000